Das See-Gift

Wer unwissentlich in Gegenden badet, die vom See-Gift beherrscht werden, hat in aller Regel keine Chance mehr, seinen Fehler zu bereuen.

Dieses Geschöpf hat keine bevorzugte Beute – gefressen wird, was lebt.

Dringt ein See-Gift in ein Gebiet ein, in dem andere Raubfische jagen, vergiftet es einfach die gesamte Umgebung. Dafür sondert sie ein starkes, schnell wirkendes Nervengift ab, dass in Sekunden lähmt.

Die ahnungslosen Opfer sind nicht mehr in der Lage, sich in Sicherheit zu bringen. Oder an die Oberfläche.

Das See-Gift frisst langsam, denn sein Gift wirkt lange.

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Wer Sauerstoff braucht, kann sich glücklich schätzen, denn der Tod durch ertrinken bewahrt ihn davor, das See-Gift beim Fressen der eigenen Gliedmaßen zu beobachten.

Gewöhnlich jagen diese Monster allein.

Bei größerer Beute finden sich auch schon mal mehrere zusammen, um im Schwarm eine bessere Effizienz zu erzielen.

Dass man so einem Räuber in die Quere gekommen ist, merkt man zuerst daran, dass einem die Arme und Beine versagen.. gewöhnlich ist das dann auch das letzte, was man registriert.

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